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DIE GARAGE. Installation.
29. April - 28. Mai 2006
Well, come on, well, come on, they don't want you and they don't want me... du kannst gerade gehen,
alter, das seh ich doch... wir können nicht. warum nicht? wir warten. und dann wird es wieder ein tag,
ein jahr. was soll man machen? bist du bald fertig mit deinem gejammer? Du gehst mir langsam auf die
nerven mit deinem klagen. I'm using my feet for my human machine…ich halte das so nicht mehr aus.
oder träume was schönes wenn es reicht oder schalte auf deinen lieblingskanal, yo yo die hunderttausend
euro show, tomorrow is gone, you know. wollten wir es nicht anders machen? träume. es gibt niemand
dagegen und niemand dafür. die wollen nichts tun, aber wir? nur wir haben angst. welche zeit soll denn
kommen, dann. was? echt ich scheiß drauf, die sind weit weg und du bist weit weg. viel zu weit weg.
Das künstlerische Interesse Theo Boettgers gilt Randgruppen in den Peripherien der Städte, deren Haltungen und Ausdrucksformen in der Bildsprache überdimensionaler Aquarelle verarbeitet werden. Speziell für die Ausstellung im Delikatessenhaus entwickelt Boettger die Situation einer verlassenen Garage als Rauminstallation.
Die Garage: ein Schutthaufen voller Parolen, weggekippter Ideale, hochgestapelt um niemals gezündet zu werden, ein Mal für ihre Bewohner, deren Gedanken hier gärten, obwohl sie nie reifen konnten.